Angeln auf der Insel Rügen
Die Insel Rügen in der Ostsee ist eine Insel mit vielen Gesichtern. Während für die einen Urlauber Gesundheit, Sport und Wellness an erster Stelle stehen, besuchen andere die schöne Insel wegen ihrer hervorragenden Angelmöglichkeiten.
Mit dem eigenen Boot in den Angelurlaub
Angeln auf Rügen, das bedeutet für viele Angler die Verwendung eines geeigneten Bootes, um die verschiedenen Angelreviere rund um die Insel Rügen in der Ostsee anfahren zu können. Neben der Möglichkeit, sich ein Boot bei einem Bootsverleih auszuleihen, kann der Angler sich natürlich auch sein eigenes Wasserfahrzeug mitbringen. Damit dieses Boot dann sicher und unbeschadet zu Wasser gelassen werden kann, bedarf es der Inanspruchnahme offizieller Slipstellen. Nicht nur in Altefähr ist eine solche Slipstelle vorhanden. Allerdings ist ein Einheben per Kran in Altefähr nicht möglich. Gleiches gilt für die Grahlerfähre, Ralswiek, Martinshafen, Glowe und Mukran. Wie bei vielen Dingen im Leben gibt es auch in Sachen Slipanlagen auch einige inoffizielle Stellen, doch sollte man als Besucher darauf achten, sein Boot wirklich nur an den genehmigten Orten zu Wasser zu lassen, um sich so vor unangenehmen Folgen zu schützen.
Das Angeln vom Land aus
Viele der schönen Angelreviere, die den ambitionierten Angler nicht nur durch ihren Fischreichtum zu begeistern wissen, können auf der Insel Rügen in der Ostsee auch von Land aus erreicht werden. Damit die Angeltour auch von Erfolg gekrönt ist, wird eine Wathose und/oder eine Brandungsrute benötigen. Auf und um die Insel Rügen wurden im Zuge des Naturschutzes zahlreiche Schutzzonen eingerichtet. In vielen Fällen ist das Betreten dieser Schutzzonen strengstens verboten, ein Zuwiderhandeln wird sogar zur Anzeige gebracht. Daher ist es unbedingt notwendig, diese Zonen in jedem Fall zu meiden. In einigen Fällen ist das Betreten nur unter der Einhaltung von bestimmten Verhaltensregeln möglich. Häufig wurden die Hinweis- und Verbotsschilder aber ungünstig positioniert und können unter Umständen leicht übersehen werden. Aus diesem Grund sollte der ambitionierte Angler bei seiner Suche immer offenen Auges nach einem schönen Plätzchen unterwegs sein. Neben den Schutzzonen sind sogenannte Laichschonbezirke rund um die Insel vorhanden. Diese Zonen werden von der obersten Fischereibehörde jährlich zeitlich begrenzt festgelegt. Entlang der Natur- und Sandstränden, die sich über viele Kilometer an der Küste entlang ziehen, kann man unter anderem Steinbutte, Brassen, Dorsche oder auch die markante Flunder erbeuten.

Ohne gesetzliche Vorschriften geht es auch beim Angeln auf Rügen nicht
Um auf der Insel Rügen, rund um Altefähr und der Ostsee angeln zu können, bedarf es des Besitzes eines gültigen Fischereischeins. Da derjenige, der in diese entspannende Art der Freizeitgestaltung hinein schnuppern möchte in der Regel keinen solchen Sachkundenachweis besitzt, kann er bei den örtlichen Ordnungsbehörden den sogenannten Touristen-Fischereischein beantragen. Dieser Schein ist für eine Zeitdauer von 28 Tagen gültig. Das Ablegen einer Prüfung ist nicht notwendig. Allerdings müssen auch hier die geltenden Bestimmungen beachtet werden.
Die Unterkunft
Die Ferienwohnung in Altefähr und auf der Insel Rügen allgemein ist nur eine der Übernachtungsmöglichkeiten. Attraktive und komfortabel eingerichtete Domizile, die in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten werden, sollten aber auch auf den Besuch eines Anglers eingestellt sein. Je nach Ausstattung sind dort beispielsweise Tiefkühltruhen oder sogar Räucheröfen vorhanden. Außerdem kann in entsprechenden Trockenräumen die Anglerbekleidung getrocknet werden.